Umzug: Tipps für den Umgang mit Mietschäden

Zügeltermin: Zahlt die Versicherung Mietschäden? Zügeltermin: Zahlt die Versicherung Mietschäden?

In den meisten Kantonen gelten der 31. März, der 30. Juni und der 30. September als offizielle Zügeltermine. Endlich sind die Kisten gepackt, die Wohnung mit viel Aufwand geputzt. Doch dann notiert der Vermieter bei der Wohnungsübergabe Mangel um Mangel. Wer übernimmt die Kosten?

Mieter haften nur bei übermässiger Abnützung

Jeder Mieter hinterlässt beim Auszug Abnützungsspuren an Wänden, Böden und Einbaugeräten.
Kosten für normale Abnützung (Bilderschatten, verschlossene Nagellöcher, kleine Bodenkratzer etc.) sind im Mietpreis inbegriffen und gehen zu Lasten des Vermieters. Für Schäden durch überdurchschnittliche Abnützung haftet der Mieter. Dies sind zum Beispiel:

  • Durch Kinder bemalte Wände, vergilbte Wände durch Rauchen, Schimmel
  • Defekte Schläuche in Bad, Küche
  • Sprung im Lavabo
  • Katzentüre in der Balkontüre
  • Grobe Kratzer im Parkett

Unser Tipp: Schützen Sie sich vor überhöhten Forderungen. Bei Schäden gilt die Zeitwert- und nicht die Neuwert-Entschädigung.

Wann zahlt die Privathaftpflichtversicherung?

Bei normalen Schäden, die fahrlässig oder aus mangelnder Sorgfalt (durch Kinder bemalte Wände, Sprung im Lavabo, grobe Kratzer im Parkett) verursacht wurden, zahlt die Versicherung des Mieters.

Schäden die grobfahrlässig, allmählich (vergilbte Wände durch Rauchen, Schimmel) oder bewusst in Kauf genommen werden (Katzentüre), zahlt die Versicherung nicht.

Was tun im Schadenfall?

Rufen Sie frühzeitig Ihren Berater in der für Sie zuständigen CSS-Agentur an. Er wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.